Meine Adresse
22 Sep 2010 3 Kommentare
in Japan
Ich habe euch bis jetzt meine Adresse hier noch nicht mitgeteilt, da ich selber erst einmal nicht durchgesehen habe. Ich versuche es mal zu erklären (die folgenden Angaben erfolgen von “groß” nach “klein”):
- Postleitzahl und Präfektur (ken): 223-0061 Kanagawa
- Stadt (shi): Yokohama
- Stadtbezirk (ku): Kohoku
- Stadtteil: Hiyoshi
- Nummer des Stadtteilabschnittes (chōme): 2
- Nummer des Häuserblockes (ban): 27
- Nummer des Grundstückes (gō): 1
- Gebäudename: Hiyoshi International House
- Zimmernummer: A304-2
Zusammengesetzt ergibt das dann die folgende Adresse:
Felix Lemke
223-0061 Kanagawa-ken
Yokohama-shi Kohoku-ku Hiyoshi 2-27-1
Hiyoshi International House A304-2
Für die ganz harten unter euch, gibt es die Adresse auch noch einmal in Kanji:
Felix Lemke
〒223ー0061神奈川県
横浜市湖北区日吉2丁目27番1号
日吉インターナショナルハウスA304ー2
Das Zeichen 〒 wird häufig der Postleitzahl vorangestellt. Es dient auch der Wiedererkennung, da es außen an den Postfilialen angebracht ist.
Wenn ihr wollt, könnte ihr auch noch meinen Name in Katagana schreiben:
フェリクス レムケ
Alien-Card
Ganz wichtig: heute konnte ich meine Alien-Card abholen. Ihr erinnert euch an das hin und her bei der Beantragung? Nun, es hat ja geklappt und ich konnte meine Karte abholen. Ich brauche jetzt nicht mehr meinen Reisepass mitnehmen.
Ueno und Shinjuku
22 Sep 2010 2 Kommentare
in Japan
Heute möchte ich Kilometergeld für meine Tour bekommen. Alles fing ganz gemütlich mit dem Gespräch mit meinem Betreuer hier an der Uni.
Interview mit meinem Betreuer
Als Austauschstudent muss ich eine bestimmt Anzahl von Kursen besuchen. Dazu wählt man aus einer Liste die Kurse aus, wobei die Liste aus Sprach- und Kulturunterricht besteht. Damit man bei der Auswahl unterstützt wird, wird jedem Student ein Betreuer zugewiesen. Praktischerweise wird bei der Zuweisung auf das Fach geachtet, dass man an der Heim-Universität studiert. In meinem Fall habe ich also den Professor Shirahama, ein Professor für Physik als Betreuer.
Herr Shimahara wirkte sehr motiviert und wird mir in nächster Zeit helfen, dass die Liste von Kursen (bestehend aus Sprach- und Kulturkursen) um ein paar Physikveranstaltungen “erweitert” wird. Da das so eigentlich nicht vorgesehen ist, wäre ich super froh, wenn das klappen würde. Drückt also die Daumen.
Ueno
Wie das nun mal so ist, trifft man bei Veranstaltungen in der Uni immer auf Mitstudenten. Darunter war auch Micha, ein Wirtschaftsstudent aus Bonn. Er hat mich dann einen Ausflug zum Government Building mit ein paar anderen Leuten eingeladen. Super! Nur was machen wir in den fünf Stunden Zeit bis dahin?
Zusammen mit Helena haben wir beschlossen einen Ausflug nach Ueno zu machen.
In Ueno gibt es einen riesigen Park mit zahlreichen Schreinen. Einer davon ist der Gojoten-Schrein (englische Seite). Dieser Schrein fällt besonders durch seine unglaublich vielen Torii auf, die den Eingang säumen.
Dann sind wir zum Bentendo (englische Seite) gekommen. Ein Bentendo ist ein buddhistischer Schrein, der dem Gott Benzaiten gewidmet ist. Dieser Gott ist der Gott für alles, was fließt. Das schließt natürlich Flüsse und ähnliches ein, aber auch Wissen und Musik.
Was an dem Tempel allerdings als erstes auffällt ist der Shinobazu-Teich, der völlig mit riesigen Seerosen zugewachsen ist. Die Blätter dieser Seerosen schwammen allerdings nicht auf dem Wasser, sondern standen mindesten einen Meter darüber.
Auf einem nicht mit Seerosen bewachsenem Teil des Teiches konnte man mit Tretbooten fahren. In unserem jugendlichem Leichtsinn sind wir natürlich gleich in See gestochen. Nun ist es ja so, dass die Japaner im Durchschnitt doch etwas kürzere Beine haben als ich (oder auch Micha). Beim Treten kam es uns dann so vor, als ob wir mit einem Kinderfahrrad unterwegs sind.
Weiter durch den Park ging es zum Yanaka Friedhof (englische Seite). Neben typischen japanischen Gräbern gab es auch einen schönen Blick auf den Tokyo Sky Tree. Dieser Turm wird nach seiner Fertigstellung (Frühjahr 2012) mit 634 Metern der höchste Fernsehturm und das zweithöchste freistehende Bauwerk (nach dem Burj Khalifa in Dubai) der Welt sein.
Raus aus dem Park ging es dann auf den Markt von Ueno. Dieser befindet sich unter den Gleisen der Ginza-Line und in den umliegenden Straßen. Hier bekommt man alles, was man nicht gebrauchen kann. Allerdings auch einige Schnäppchen, wie frischen Fisch und billige Kleidung.
Shinjuku
Gegen 17:00 Uhr ging es dann weiter nach Shinjuku, dem Regierungsviertel von Tokyo. Warum fahren wir in das Regierungsviertel? Weil man auf das Tokyo Metropolitan Government Building kostenlos hoch fahren kann. Mit seinen 243 Metern war das Gebäude bis 1991 das höchste Hochhaus Tokyos. Man kann also eine gute Aussicht erwarten. Die Sicht war tatsächlich super.
Leider war der Innenraum mit Souvenirläden und einem Restaurant voll. Das bedeutet, dass man innen sehr viel Licht hat, was wiederum störende Spiegelungen beim Photographieren (Entschuldigung, aber ich stehe auf das “ph”) hervorruft.
Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass es wieder ein tolles Photoalbum gibt.













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