Am Anfang war … das Kanji

Das wird also mein erster Eintrag zum Thema Japan. Da ich mit neuen Informationen/Erlebnissen zugeschüttet wurde, möchte ich euch an dieser Stelle auch nicht verschonen. Also wird der erste Eintrag wohl etwas länger.

Gleich vorweg: Ich freue mich sehr über Kommentare. Beachtet aber bitte, dass ich den Kommentar erst abnicken muss, bevor er für alle sichtbar wird (Das dient dem Schutz vor Werbekommentaren).

Der Abschied

Zu unserem kleinen, aber feinen Treffen möchte ich gar nicht allzu viel sagen. Es sollen lieber ein paar Bilder folgen.

Gruppenbild der Abschiedsfeier

Gruppenbild der Abschiedsfeier


Überraschungsgäste Ulrike und Jule

Überraschungsgäste


Die Lange Tafel der Abschiesfeier

Die Lange Tafel der Abschiesfeier


Mutter-Kind-Beziehung

Mutter-Kind-Beziehung


Papa

Papa


Vielen Dank an alle meine Gäste.

Übrigens: wer Bilder in einer besseren Auflösung haben möchte, der kann diesen Wunsch gerne per Mail an mich senden. Allerdings würde die Größe von über 10MB pro Bild diesen Blog sprengen.

(Ab-)Flug

Warten auf das Einchecken

Warten auf das Einchecken


Da ich es natürlich nicht mehr abwarten konnte, sind wir gegen 02:00 Uhr nachts am Sonntag losgefahren und waren viel (ich meine wirklich „viel) zu früh da. Dafür kennen wir jetzt den Frankfurter Flughafen ganz gut. Die Zeit ging aber auch rum, und wir konnten einchecken.

Ein verwahrloster Koffer hat dann meinen Abflug noch einmal um 10 Minuten verzögert. Das war aber kein Probel, denn am Ende haben wir dann 45 Minuten Verspätung rausgeholt. Für mich hieß das aber nur, 45 Minuten weniger warten in Shanghai.

Erwähnenswert ist auch eine chinesische Reisegruppe (vlt. 40 Leute). Dessen Reis(e)leiter hat beim Einsteigen beschlossen, umfangreiche Sitztausch-Aktionen vorzunehmen. Irgendwie war ich dann mitten in dieser Aktionen mit einbezogen, was mir am Ende einen zweiten Sitz beschert hat: Ich saß letztendlich in der Flugzeugmitte und musste mir die 4 Plätze (@Papa: es war ein A330) nur mir einem Pärchen teilen. Das war auch gut so, denn ich habe festgestellt, dass in der Economy-Klasse nicht mal der Laptop zwischen Bauch und dem vorigen Sitz passt.

Auf meinen Zwischenhalt in Shanghai konnte/musste ich mir dann die Beine vertreten. Es ging raus aus dem Flugzeug, ab zum Transitbereich (am anderen Ende des Terminals), einmal durch die Sicherheitskontrolle (warum auch immer wir da noch einmal durch mussten), und dann in einem parallelen Gang in das selbe Flugzeug zurück.

Cliché-Anflug

Cliché-Anflug

Diesmal saß neben mir eine Japanerin, wie aus dem Bilderbuch: das Kleid hätte direkt aus einem Anime stammen können, und während das Fluges holte sie ihr Glückbärchen-Schmink-Täschchen raus, bei dessen Inhalt jeder Malkasten neidisch wird.

Apropos Cliché: Nach einem langen Flug ist man verspannt. Nicht so unsere chinesische Rausegruppe. Kurz vor dem Landeanflug wurde ein Video mit Übungen gegen Verspannungen abgespielt. Kruz darauf sah man vor sich 80 sich reckende Hände und 40 nickende und rollende Köpfe.

Erste Eindrücke

Es ist nicht leicht mich so weit zu bekommen, dass ich nicht mehr durchsehe. Lieber Nahverkehr von Tokyo: der Preis geht an Sie. Nach dem ich gar nicht gesehen habe, wohin ich muss, habe ich beschlossen die (im übrigen sehr nette) Touristeninformation auszusuchen. Nachdem ich dann eine viertel Stunde die beiden Angestellen beschäftigt hatte, hatte ich tatsächlich einen Zettel mit einem Verbindgungsvorschlag in der Hand (ich brauch hier nicht zu erwähnen, dass das am Ende nicht so funktioniert hat). Das Problem ist, dass man viele verschiedene Verkehrsunternehmen in Tokyo gleichzeitig hat. Prinipiell halte ich ja an so einer Stelle Konkurrenz ganz gut. Wenn sich jeder aber z.B. eigene Beschilderungen ausdenkt, dann geht auch die letzte Funke Übersicht verloren. Noch dazu wenn man darauf angewiesen ist, die wenigen Romaji unter den 5 mal größeren Kanji zu finden. Wenigstens hat man sich auf eine einheitliche Bezahlung (das ist noch nicht allzu lange so) geeinigt, die die Kosten im Hintergrund auf die Unternehmen aufteilt.

Kleiner Rundgang

Haus A des Hiyoshi International House

Haus A des Hiyoshi International House


Ich wohne im ersten von vier Häusern. Da mein Mitbewohner noch nicht da ist, spreche ich vorerst mal von meiner Unterkunft. Der Balkon, der ganz rechts als zweiter von oben zu sehen ist, gehört zu meiner Unterkunft. Die Tüten im Vordergrund stellen meinen ersten Einkauf dar.

Mein Zimmer im Hiyoshi International House

Mein Zimmer


Von links nach rechts: Kühlschrank, Bett, Schreibtisch, Regal und Kleiderschrank. Als Besonderheit sollt man hier die Klimanalage und die kleine Tomatenpflanze erwähnen. Die Pflanze habe ich mir geholt, weil ich danach sofort das Gefühl hatte: das ist mein Zimmer. Aber: 食べない! (Wer schreibt als erstes die Übersetzung?)

Die Küche

Die Küche

das gemeinsame Bad

Das gemeinsame Bad

Blick aus meinem Zimmer auf Shibuya

Blick aus meinem Zimmer auf Shibuya


Blick vom Balkon auf die Einfahrt der Hiyoshi Station

Blick vom Balkon auf die Einfahrt der Hiyoshi Station

Sooooo, das war es erst einmal. Für Rechtschreibung und Ähnliches übernehme ich keine Haftung. Bei mir ist es bereits 0:55 Uhr und so richtig geschlafen habe ich seit dem Beginn des Wochenendes nicht. Es gilt halt wie immer: Wer Fehler findet, darf sie behalten und weiterverwenden.

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10 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Stefan Majewsky
    Sep 06, 2010 @ 22:07:17

    Hier ist das Ergebnis meiner oberflächlichen Rechtschreibprüfung. Ich liste mal nur die falschgeschriebenen Wörter. Mit Strg-F findest du die sicher wieder.

    * Raisegruppe (und 3 weitere im selben Absatz; besonders schön finde ich den, nicht die, Reisleiter)
    * Überungen
    * angwiesen
    * Wenigsten
    * gan

    Im Übrigen hast du da einen komischen bis lustigen Facebook-Button: „Sei der Erste, dem dieser Beitrag gefällt.“ Hoffentlich nicht!

    Antwort

    • Stefan Majewsky
      Sep 06, 2010 @ 22:08:30

      Ach ja, und dein WordPress-Theme zerschrotet meinen Gravatar. Das muss ich wohl bei Gelegenheit mal fixen. Solange: Schäm dich!

      (Ich habe gerade eine Spielidee. Wie lange kann ich auf diesem Blog rein technische und orthografische Kommentare schreiben? Muhaha, das wird ein Spaß.)

      Antwort

    • hobbyblobby
      Sep 07, 2010 @ 02:48:21

      Wie gesagt: die Fehler darfst du behalten und nach eigenem Ermessen weiterverwenden. Mal schauen, wann ich dazu komme, das Zeug zu ändern. Oder: ich lass es einfach so.

      EDIT: ich habs doch geändert. Auch wenn ich den Reisleiter nicht ganz entfernen konnte.

      Antwort

  2. matthias
    Sep 08, 2010 @ 18:08:03

    Die Rechtschreibfehler sind mit das lustige am ersten Eintrag den ich hier lese 😀

    Probel
    Rausegruppe

    Aber das mit den Übungen im Flugzeug klingt sehr nach China, lustig, dass die sowas selbst im Flugzeug machen 🙂

    Gero, übersetz ma! 🙂

    Antwort

  3. Franz
    Sep 14, 2010 @ 05:58:32

    Hallo hobbyblobby,

    da bis jetzt immer noch niemand das Wort übersetzt hat, habe ich mal
    Babylon bemüht, (;-)) da ich dieser fernöstlichen Sprache nicht mächtig bin.
    Und heraus kam: 食べない heißt auf deutsch: ich esse.
    Da hoffe ich doch, dass es geschmeckt hat.

    Grüße

    Antwort

  4. Eva Jung
    Okt 12, 2010 @ 01:03:56

    Alooooha!
    Sicherlich hast du schon gehört, dass mir der Auftrag erteilt wurde (von ganz weit oben!!) Kommentare zu schreiben und vorne anzufangen erschien mir da schon mal vernünftig 🙂
    Hier zum Kommentar:
    Du hast das mit dem komplexen Nahverkehr in Tokio noch nicht ganz verstanden: Da steckt tatsächlich ein Sinn dahinter. Ob der Sinn nun selbst gerechtfertigt ist, werde ich nun nicht auswerten, aber hier ist eine mögliche Begründung: Vermutlich haben sie Angst davor, dass die roten Gummibärchen an die Macht kommen, und wollen diese daher verwirren (man muss gestehen, laut politischer Lage mit Erfolg). Oder so.

    Auf jeden Fall wäre schon mal geklärt, dass du ab jetzt wohl schon etwas mehr von mir hören wirst als die Verbindung zwischen ICQ und Romy per Telefon 🙂

    Antwort

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