Zu viel, um das in einer Überschrift zusammenzufassen

Orientierungsveranstaltung im Westbuilding

Orientierungsveranstaltung

Heute morgen (bei euch noch mitten in der Nacht) fand die Orientierungsveranstaltung für die Austausch-Studenten statt. Es sind 159 Studenten aus 22 Ländern gekommen. Nachdem sich die Mitarbeiter vergestellt hatten, waren wir an der Reihe. Was für eine großartige Idee, alle Studenten einzeln nach vorne zu holen. Na gut, dafür gabs dann als Belohnung ein Begrüßungspaket (ein ziemlch dicker Umschlag) und den Studentenausweis. In dem Begrüßungspaket befanden sich dann unter anderem noch mehr Formular zum Ausfüllen, wovon wir eines gleich vor Ort ausfüllen mussten.

Für alle, die sich für Datenschutz interessieren: Am besten den nächsten Satz überspringen. In dem Umschlag ist eine Liste von allen 159 Studenten inklusive der EMail-Adressen und von welcher Uni sie kommen.

Cafeteria gesehen auf der Campus-Tour

Campus-Tour


Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung gab es dann eine kleine Campustour. Viel gesehen haben wir dabei aber nicht. Es ging zur Cafeteria und zu einem kleinen Shop, indem es so Studentenzeugs gibt.

Bankkontoanmeldung

Bankkontoanmeldung


Kommen wir nun zum kompliziertesten Teil des Tages. Damit das Studentenwohnheim die Miete direkt abbuchen kann, müssen wir ein japanisches Bankkonte eröffnen. Aus die Empfehlung des Studentenbüros hin haben wir in einer größeren Gruppe in Richtung SMBC begeben. Dort mussten wir eine Wartenummer ziehen. Anschließend wurden wir – völlig unkorreliert zu der Wartenummer – in kleinere Grüppchen eingeteilt. Da es die Formulare nur in japanisch gab, haben wir und irgendwie zu siebend da durch gequält. Ich musste das Formular NUR ein zweites mal ausfüllen (Was mich in die Lage versetzt, euch ein solches Formular zu zeigen). Den Rekord hält eine Studentin (auf dem Bild hinten links), die das Formular viermal ausgefüllt hat.

Kontoantrag (die PIN-Abfragen befinden sich auf Seite 2 und 3)

Kontoantrag


Das beste ist, dass man keinen PIN-Code für die Karte zugewiesen bekommt, sondern man den selber sich aussucht. UND: der PIN ganz offen auf den Antrag geschrieben wird. Aber ist gab noch einen weiteren PIN, den man sich auch selber aussucht. Dazu muss ich aber ein wenig ausholen: In Japan ist es unüblich zu unterschreiben, sondern die Japaner haben einen individuellen Stempel (quasi ein Siegel). Wer so etwas nicht hat (wie ich), der muss unterschreiben und zusätzlich eine selbstgewählte Nummer mit angeben. Diese Nummer musste man natürlich auch offen in den Antrag schreiben.

Irgendwie hat es aber dann geklappt und ich kann morgen mein Bankbuch abholen. Na, da bin ich aber gespannt.

Mein Essen

Mein Essen


Zu Belohnung sind wir dann Essen gegangen. Dieses Menü ist war echt lecker und billig. Die Schüssel mit Reis, Fleisch und Grünzeug gabs für 350 YEN (ca. 3,15€). Weil das die anderen Leute im Restaurant auch gemacht haben, habe ich mir zusätzlich noch den Salat und die Suppe bestellt (beides zusammen für 100 YEN).

Das Lokal hatte noch einen entscheidenden Vorteil. Es hat eine Karte mit Bildchen, sodass ich nur draufzeigen brauche und これは 下さい。 (”Das da, bitte“) sagen musste. Ich denke, dort war ich nicht das letzte mal, noch dazu, wo es unmittelbar am Campus ist.

Tokyo Tower

Tokyo Tower


Frisch gestärkt ging ich dann zum angenehmen Teil über. Ich habe mir mal Minato genauer angesehen. Zum Verständnis: Tokyo ist eine Stadt, Minato ist darin ein Verwaltungsbezirk. Darin wiederum gibt es Stadtteile (wie z.B. Mita [der Teil mit dem Mita-Campus {indem ich meine Veranstaltung hatte}]). Dabei sind natürlich eine ganze Menge Bilder entstanden. Freut euch auf den nächsten Beitrag, denn heute ist es schon zu spät, um den Spaziergang zu beschreiben. Unter anderem war ich aber am Tokyo Tower.

Zudem habe ich natürlich ein paar Bilder vom Mita-Campus gemacht.

Osteingang zum Mita-Campus

Osteingang zum Mita-Campus

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Kristin Wehrmeister
    Sep 09, 2010 @ 20:17:09

    Hallöchen mein lieber Schwager,

    als erstes freut es mich, dass du es uns sehr einfach machst an deinem Leben in Tokyo teil zu nehmen.
    Ein großes Lob an dich.
    Mache weiter so und toi toi toi.
    Auch ganz liebe Grüße von Daniel, Kevin und Elaine.

    Liebe Grüße deine Schwägerin Kristin

    Antwort

  2. Stefan
    Sep 09, 2010 @ 21:29:23

    Soviele Klammern verschachtelt! Möchtest du etwa einen Lisp-Entwickler fangen?

    Antwort

  3. Matthias
    Sep 14, 2010 @ 05:55:28

    auf dem Campus-Tour-Bild siehts so aus, als ob du ein viel besseres Betreuungsverhältnis genießen kannst, nich so wie bei uns wo 25 Studis hinter 2 FSRler hinterherdackeln…

    Antwort

  4. Franz
    Sep 14, 2010 @ 06:08:02

    hobbybloby,

    halten die Japsen das immer so ungeniert mit dem Datenschutz?
    Oder wurdest du vorher gefragt, ob du auf der Liste erscheinen möchtest?
    Ich finde es auch lustig, das 159 Leute am Stück sich vorstellen sollen.
    Das nenne ich mal schnelles abarbeiten.;-)

    Grüße

    Antwort

  5. Trackback: Künstliche Inseln und noch mehr Karten « A Geek In Japan

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