Künstliche Inseln und noch mehr Karten

Ich fange mal mit dem Teil der neuen Karte an. Für und in Japan bekomme ich einen Haufen Karten (im EC-Kartenformat). Angefangen bei der Kontoeröffnung bei der DKB. Dort habe ich eine EC-Karte und eine Visakarte bekommen. Hier in Japan musst ich dann ein weiteres Konto eröffnen. Dazu gab natürlich auch eine EC-Karte. Mein Studentenausweis, den ich leider wieder abgeben muss (aber ich werde den vorher ausversehen verlieren und einen neuen machen lassen), ist auch eine solche Karte. Wie gestern geschrieben habe ich meine Alien-Card abgeholt.

Meine Suica

Meine Suica


Eine weitere (und vorerst letzte Karte) habe ich mir gestern besorgt, die Suica. Mit der Suica kann ich zwar nicht billiger, aber dafür einfacher Bahn fahren. Ohne eine solche Karte muss man, bevor man durch die elekronischen Tore geht, ein Ticket für einen bestimmten Zielbahnhof (eingezeichnet in einer riesigen Karte voller Kanjis) kaufen. Mit der Suica geht man einfach durch die Tore durch und beim rausgehen berechnet der Automat automatisch die günstigste Route und zieht den Betrag von der Karte ab. Nur das vorher Aufladen darf man nicht vergessen.

Odaiba

Monorail

Monorail


Odaiba ist eine künstliche Insel in der Bucht von Tokyo. Erreichen kann man die unter anderem mit einer Einschienenbahn über die Rainbow-Bridge. Odaiba ist bekannt als Vergnügungs- und Einkaufsviertel.

Rainbow-Bridge mit Blick von Odaiba auf das Festland

Rainbow-Bridge

Palmen auf Odaiba

Palmen auf Odaiba


Auf Odaiba kommt relativ schnell das Gefühl von Urlaub auf. Man ist direkt am Meer, Palmen wachsen und überall sind Touristen mit ihren Kameras unterwegs (ich zähle mich ja auch dazu). Apropos Palmen: mal ein kleines Wort zum Wetter. Ich habe fast den ganzen September Temperaturen zwischen 32 und 38°C gehabt. Es gibt nur zwischendurch so Tage, wo es durchweg regnet (heute ist einer davon). Dabei kühlt es dann auch merklich auf bis zu 24°C ab.

Daikanransha

Daikanransha


Damit man auch nicht vergisst, dass man sich hier vergnügen soll, ist von überall das Daikanransha sichtbar. Das Daikanransha ist eines der größten Riesenräder der Welt.

Fuji-TV Gebäude

Fuji-TV Gebäude


Die Aussicht kann man aber nicht nur vom Riesenrad aus bewundern, sondern auch aus der Aussichtskuppel des Fuji-TV Gebäudes. Ein Gebäude, das eher an einen Lego-Unfall erinnert, als an ein Haus eines TV-Senders.

Und die Aussicht, die lohnt sich. Da Tokyo an der Ostküste von Japan liegt, liegt die Stadt als westlich von der Insel Odaiba. Das wiederum bedeutet aber, dass die Sonnen über Tokyo unter geht. Sehr beeindruckend.

Sonnenuntergang über Tokyo

Sonnenuntergang über Tokyo

Während ich so photographiere, spricht mich ein Koreaner an, der Urlaub in Tokyo mit seinem Bruder macht. Wir sind dann also ein wenig gemeinsam herum gezogen. Manchmal ist es echt gut, dass in so vielen Ländern Englisch die erste Fremdsprache ist. Da kann sich der Deutsche eben mal in Tokyo mit einem Koreaner unterhalten.

Und vergesst nicht in das Photoalbum herein zu schauen. Da gibt es noch mehr schöne Bilder.

Rainbow-Bridge bei Nacht

Rainbow-Bridge bei Nacht

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11 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Stefan
    Sep 23, 2010 @ 15:23:53

    Ich sehe einen Pinguin! Hast du eigentlich schon mal irgendwo Linux gesehen (außer bei dir selbst)?

    Antwort

    • hobbyblobby
      Sep 23, 2010 @ 16:13:51

      Ich habe in Akihabara ein Computergeschäft gefunden, dass Linux-Rechner verkauft. Ansonsten habe ich noch nicht so viel in die Richtung gesehen. Die Japaner scheinen irgendwie auf das iGebimsel von Apple zu stehen.

      Computerladen

      Computerladen

      Was sonst noch auf dem Schild steht, weiß ich auch nicht.

      Antwort

      • Romy Lemke
        Sep 24, 2010 @ 18:07:43

        Was für ne „Überraschung“. Es sieht halt einfach gut aus, und für viele ist es ja genau das was zählt.

        Antwort

  2. Marie
    Sep 24, 2010 @ 23:37:38

    Hallo mein liebes Brüderlein,

    so habe ich es geschafft alle Beiträge aufzuholen und endlich auch mal bissl Senf da zu lassen.
    Toll. Toll. Toll. Kan ich nur sagen. Bist ja wesentlich fleißiger, als wir damals in Neuseeland. 🙂
    Und ich will auch Karten. 😉

    Hatte heute meinen letzten Arbeitstag und ab Sonntag gehts für mich dann in Jena wieder weiter.

    Ach und ich habe jetzt deinen Blog als Startseite, sodass mir ein nicht up-to-date sein niiieee wieder passiert.

    Also dann. Fühl dich mal gedrückt und ich denk an dich.
    Ganz lieben Gruß auch vom Jan.

    Gez. Schwester 😉

    Antwort

  3. Trackback: Ausflug nach China « A Geek In Japan
  4. ruedigerhajo
    Sep 26, 2010 @ 23:28:30

    U-Bahn fahren in Japan geht doch eigentlich, die Namen der Haltestellen steht doch auch immer in Romaji darunter. Nach der bei der Zahl bei der Haltestelle schauen, den Knopf mit der gleichen Zahl am Automaten drücken, Geld einwerfen, fertig. Da sind deutsche Automaten für Ausländer deutlich komplizierter, da muss ich nur an meine Mama und die DB-Automaten denken, mit denen kommt sie nicht klar. Mit dem Bus durch die Gegend fahren ist dann aber zum Teil wirklich noch ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

    Antwort

  5. Eva Jung
    Okt 12, 2010 @ 05:29:37

    Das mit der Beleuchtung scheinen die Japaner echt drauf zu haben…hat schon was Nettes…so ne Rainbow-Bridge im Dunkeln :]
    Werde mich wohl langsam ins Bett machen, aber ich werde mich demnächst wieder ans Werk machen (muhahahhhahahahahahahahahh….)

    Antwort

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