Doppelt hält besser

Samstag

Skyline am Kaiserpalast

Skyline am Kaiserpalast

Blick auf den Kaiserpalast

Blick auf den Kaiserpalast


Ihr erinnert euch, dass sich die Teezeremonie länger als geplant hingezogen hat? Wir haben trotzdem beschlossen noch nach Tokyo rein zu fahren und den Kaiserpalast zu besichtigen. Der Kaiserpalast liegt mitten im Stadtzentrum und ist umgeben von einem der nobelsten Geschäftsvierteln. Leider sieht man vom Palast nur relativ wenig, da er umgeben ist von einem nichtöffentlichen Park.

Eingang zum nichtöffentlichen Teil

Eingang zum nichtöffentlichen Teil


Es gibt auch einen zugänglichen Teil in dem Park, aber der macht um 16:30 Uhr zu, und wir waren erst gegen 17:00 Uhr da. Wir sind dann halt einmal um den Park herum gelaufen. Der Park auf der einen Seite und die Geschäftshochhäuser bieten gerade Abends dabei eine imposante Kulisse.

Skyline am Abend

Skyline am Abend

Unterwegs sind wir dann einem älteren Herr begegnet, der uns sehr viel (auf Japanisch) erklärt hat. Es ging unter anderem um die ろんり まん (ronri man = Lonly Men, die in der U-Bahn Frauen angrapschen), darum, dass Tokyo sich keine Fahrradwege leisten kann und dass die jungen Leute heute nicht mehr genügend Kanji (die chinesischen Schriftzeichen) können.

Ein paar schöne Bilder, besonders Nachtbilder, gibt es natürlich wieder.

Sonntag

Komische Touristen vor dem Kaiserpalast

Komische Touristen vor dem Kaiserpalast

Haus im Park

Haus im Park


Weil also nicht in den Park gekommen sind und ein paar andere auch noch zum Kaiserpalast wollten, sind am Sonntag noch einmal hin gefahren. Und es ist selbstverständlich, dass man am Tag reinkommt. In den Park werden immer nur eine begrenzte Anzahl von Leuten rein gelassen. Dazu werden kleine Kärtchen ausgegeben, die man wieder beim Verlassen abgibt. Sind die Kärtchen alle, kommt keiner mehr rein. Aber im Oktober brauch man sich keine Sorgen machen, dass die Kärtchen alle sind.

Garten im Park

Garten im Park


Drinnen gab es neben einigen alten Häuschen vor allem „Park“ zu sehen. Alles ist immer ordentlich gepflegt. Auch im Herbst (wobei der noch nicht richtig begonnen hat) wird Laub gefegt, der Rasen ist immer gemäht und die Pflanzen gestutzt.
Koi

Koi


Im Teich findet man natürlich Kois, aber auch Schildkröten. Die Kois, so erzählte uns ein älterer Herr, waren wohl ein Geschenk aus Vietnam an der vorherigen Kaiser (alle Angaben die ich mache, die aus japanischen Erzählung von Einheimischen kommen sind ohne Gewähr).

Blick von den alten Kaiserpalast-Resten auf den Park

Blick von den alten Kaiserpalast-Resten auf den Park

Bambus

Bambus


Das Bambus schnell wächst war mir ja bekannt. Aber wenn man doch einmal vor Bambus steht, der mindestens zehn Meter hoch war, dann ist man doch erstaunt. Solche und andere Bilder gibt es wieder in einem Album. Wundert euch bitte nicht, dass ich zur Zeit Facebook nutze, um die Bilder euch zu zeigen. Aber der Dienst shwup, den ich vorher genutzt habe, verzerrt gerade alle Bilder im Hochformat.

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Stefan
    Okt 08, 2010 @ 06:00:25

    Moment mal, du hast einen Facebook-Account?!? Jetzt fürchte ich, die „aufgehende Sonne“ hat dir einen Sonnenstich verpasst.

    Antwort

    • hobbyblobby
      Okt 08, 2010 @ 08:18:37

      Das Problem ist, dass fast alle Veranstaltungen über Facebook organisiert werden. Ohne den Account hätte ich z.B. nichts von dem Picnic gewusst. Die Frage nach meinem Facebook-Account war auch die erste, die mir beim Einziehen gestellt wurde.

      Antwort

  2. Trackback: Asiatische Kultur in 30 Minuten « A Geek In Japan
  3. Franz
    Okt 21, 2010 @ 02:02:56

    Hey,

    da bin ich ja auch erstaunt. Haben die kein eigenes Portal in Japan bzw. and/in der Uni? Gibt es eigentlich Datenschutzbeauftragte in Japan?
    Der Rückgriff auf Facebook ist ja nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass bestehende Strukturen genutzt werden. Aber wenn ich mir die Sicherheit anschaue, und wie Facebook bei Tests weg kommt. brr… ne danke… 😉

    Grüße

    Antwort

    • hobbyblobby
      Okt 21, 2010 @ 10:13:52

      Naja, mit Datenschutz halten die es hier nicht. Nur ein paar kleine Beispiele:
      * Meinen Pin für die EC-Karte musst ich in den Antrag für das Konto mit reinschreiben, sodass jeder Bankangestellt theoretisch meinen Pin kennt.
      * Wir haben am Anfang eine Liste alles neuen Austauschstudenten bekommen, inklusive der eMail-Adresse und wo er herkommt.
      * Die nutzen Facebook für ihre Termin-Absprachen.

      Antwort

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