Happy Birthday to Tennō

Hafenskyline von Yokohama

Hafenskyline von Yokohama

Weihnachtsbaum in Yokohama

Weihnachtsbaum in Yokohama


Ja, richtig gelesen. Am 23.12. war der Geburtstag des japanischen Kaisers. Das bedeutet, das war einer der zwei Tage, an denen man die Kaiserfamilie mal live (hinter Panzerglas) sehen kann. Der zweite Tag ist der 01.01. eines jeden Jahres. Und ich war nicht da. Stattdessen habe ich mich auf ein eher nicht-asiatisches Fest gestürzt. Ich war in Yokohama auf dem Weihnachtsmarkt. Aber den kaiserlichen Besuch werde ich wohl zu Neujahr nachholen, frei nach dem Motto: „wenn man schon einmal hier ist“.

Stand mit gebrannten Mandeln

Stand mit gebrannten Mandeln


Nun ja, der Weihnachtsmarkt selber war dann irgendwie kleiner, als man sich das bei der Werbung vorstellt. Auf der einen Seite gab 6-7 Buden mit Essen (inklusive gebraten Mandeln und Stollen), auf der anderen Seite gab es Zelte zum Sitzen. Da ich am nächsten Tag (also der 24.12.) den ganzen Tag im Labor verbrachte, habe ich natürlich überlegt, meinen Laborfreunden einen Stollen mitzubringen, aber ganz ehrlich, 30 Euro ist so ein Teigbatzen mit Rosinen nun auch nicht wert, oder? Als Ausgleich gab es dann Keks mit belgischer Schokolade. Das ist zwar nicht wirklich Deutsch, aber auf die Entfernung ist das gar nicht so weit daneben.

Der Weihnachtsmarkt (fast komplett auf dem Bild)

Der Weihnachtsmarkt (fast komplett auf dem Bild)

Es gibt ihn doch!

Es gibt ihn doch!


Der Weihnachtmarkt selber befand sich zwischen zwei alten Ziegelhäusern direkt am Hafen von Yokohama. Diese Häuser wurde nach ihrer Renovierung zu einem Einkaufscenter umgebaut. Diese Tatsache hat die Größe des eigentlichen Marktes wieder gut gemacht, sonst wäre die Anfahrt doppelt so lange wie der Rundgang gewesen.

Winterbekleidung auf Japanisch

Winter-beklei-dung auf Japa-nisch


Gerüchten zu Folge, soll es ja keinen Weihnachtsmann geben. So ein Unsinn, man hat nur am falschen Ort gesucht. Der Nordpol ist viel zu kalt, der Weihnachtsmann wohnt in Japan und vertreibt sich die Zeit mit Schlittschuhlaufen. Auch sonst gab es manch lustige Gestalten. Aber besonders sind die Japanerinnen aufgefallen, die unter „Winteroutfit“ wohl etwas Anderes verstehen als wir.

Kerzenblumen-Treffen

Kerzenblumen-Treffen

Laterne vor Palmen

Laterne vor Palmen


Anschließend bin ich dann noch nach Yokohama rein gelaufen. Dort fand das Kerzenblumen-Treffen statt. So steht es zumindest auf den Laternen rund um das erleuchtete Kerzenfeld: 燈花会 (bei dem ersten Kanji bin ich mir nicht ganz sicher, weil da zu viel verdeckt ist).

Wenn ihr noch ein paar mehr Bilder sehen wollt, dann könnt ihr wieder im Bilderalbum vorbei schauen.

Damit ganz liebe Weihnachtsgrüße und ein paar schöne Feiertage. Lasst es euch gut gehen!

Die "Red Brick" Warenhäuser

Die "Red Brick" Warenhäuser

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Franz
    Jan 13, 2011 @ 12:38:00

    Hey Blobby,

    dieser Weihnachtsmarkt klingt ja recht nach europäischem Einfluss, so mit Stollen und gebrannten Mandeln, oder täusche ich mich da? Bzw. haben die Japaner auch einen Weihnachtsmann? Bei den Mädchen wird mir ja auch schon beim Anblick kalt. 😉 Wobei ich sagen muss, wenn man so richtig Schlittschuh läuft, und dabei kein Wind geht, dann kann einem da schon warm werden. Ansonsten scheinen die Japaner eher nicht diese Eishockeyschlittschuh zu benutzen, wie wir. Bist du eigentlich auch mal laufen gewesen, und wenn, ja, ging das bei den vielen Leuten?
    Bei den Lagerhäusern muss ich sagen, dass ich sie nicht gerade besonders japanisch finde, so ähnliche sieht man das auch in Europa. 😉

    Viele Grüße

    Antwort

  2. hobbyblobby
    Jan 13, 2011 @ 18:15:45

    Der Weihnachtsmarkt wurde auch als „Deutscher Weihnachtsmarkt“ angepriesen. Japan feiert ja eigentlich kein Weihnachten, es gibt also weder einen japanischen Weihnachtsmarkt, noch einen Weihnachtsmann. Die Japaner lieben es allerdings, sich Dinge aus anderen Länder abzuschauen (es gab ja auch ein Oktoberfest in Yokohama).

    Zu den Lagerhäusern: die Häuser waren früher Bestandteil des Hafens. Und gerade an Häfen ist der Einfluss von Außerhalb ja besonder groß. Es verwundert also nicht, warum gerade dort Häuser nicht gerade japanisch aussehen.

    Antwort

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