Opt-Out-Day 09 in Dresden

Heute fand also der Opt-Out-Day in Dresden statt. Zu diesem Anlass wollten wir die Leute darauf aufmerksam machen, dass die Stadt sämtliche privaten Daten gegen Bezahlung an jeden weitergibt. Da die Stadt damit Geld verdient, übernimmt sie in diesem Fall ihre Informationspflicht nicht mehr.

Wir haben uns also gegen 14:00 Uhr vor dem Eingang der Meldestelle getroffen. Nach kurzer Absprache sind wir ausgeschwärmt und haben Informationen verteilt. Nebenbei konnten die interessierten Passanten gleich einen „Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre“ einstecken, oder auch gleich ausfüllen.

Überraschend war die Resonanz. Vor allem ältere Leute haben sich für ihre Daten interessiert. Im Gegensatz dazu kam gerade von den Jungen oft die Antwort, dass es sie nicht interessiert: „Ja, das Gesetz [insbesondere der vierte Abschnitt „Datenübermittlung“] kenne ich, ist mir aber egal“. Das zeigt mir aber nur, dass noch viel Aufklärung nötig ist.

Die nächste Aktion in dieser Form benötigt unbedingt gedruckte Informationen in Flyerform, die wir den Leuten mitgeben können. Es ist natürlich richtig, dass die Passanten den Antrag nicht vor Ort ausfüllen. Schließlich sind dort persönliche Daten drauf, und die müssen/sollen sie uns nicht anvertrauen. Auf der anderen Seite ist zu befürchten, dass die mitgegebenen Formulare einfach in den Müll wandern, weil die Dringlichkeit in dem kurzen Gespräch mit uns nicht klar geworden ist.

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